VERANSTALTUNGEN & NACHRICHTEN

Zeile

Verbinden Sie sich mit uns auf Facebook


Verbinden Sie sich mit uns auf Facebook Altstadt Kultur Köln


Zeile



Stadt Köln

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Jürgen Müllenberg


Presse Information der Stadt Köln: Seltene Wandkunstwerke an Schulbaustelle entdeckt. Gebäudewirtschaft legt am Ubierring monumentale Sgraffiti frei - 10.03.2020 - 281

Erfreuliche Entdeckung beim Umbau des ehemaligen Rautenstrauch-Joest-Museums am Ubierring in der Kölner Innenstadt: Nach der Demontage von Tuffsteinplatten an den Stellen in der Fassade, in die künftig Fenster eingesetzt werden sollen, ist die städtische Gebäudewirtschaft auf so genannte "Sgraffiti" des Künstlers Otto Helmut Gerster gestossen. Bei Sgraffiti (Einzahl: Sgraffito) handelt es sich um künstlerische Dekorationen von Wandflächen durch eine historische Putz- und Kratztechnik.

Aktuell wird am Ubierring 45 das ehemalige Museumsgebäude für die Nutzung durch die Oberstufe der Integrierten Gesamtschule Innenstadt (IGIS) umgebaut. Die Schüler sollen dort vorübergehend einziehen, bis der IGIS-Schulneubau am benachbarten Severinswall fertiggestellt ist.

Sgraffiti sind Wandkunstwerke, bei denen verschiedenfarbige Putzschichten übereinandergelegt werden. Durch Abkratzen der oberen Schichten stösst man auf die andersfarbigen unteren Schichten, wodurch beispielsweise architektonische, figürliche oder ornamentale Dekorationen entstehen. Die Sgraffiti am Ubierring sind dreifarbig (gelblich, olivgrün und weiss). Die bisher aufgedeckten Bereiche sind ausgezeichnet erhalten, die Oberflächen sind weitgehend unbeschädigt.

Otto Helmut Gerster

Quelle: LRP / Thomas Lehmkuhl


Für das Amt für Denkmalschutz und Denkmalpflege handelt es sich um einen besonders erhaltenswerten Fund, wie die stellvertretende Amtsleiterin Dr. Marion Grams-Thieme ausführt: "Das ist ein sehr beeindruckender Fund. Es ist ein Glücksfall, dass die Sgraffiti in dieser Qualität und Vollständigkeit vorhanden sind. Von Otto H. Gerster gibt es nur noch wenige erhaltene Kunstwerke. Insofern sind die Darstellungen auch aus kunsthistorischer Sicht ein sehr wertvolles Dokument für das Schaffen des Künstlers."

Otto Helmut Gerster

Quelle: LRP / Thomas Lehmkuhl


Otto Helmut Gerster (1907-1982) schuf in den Jahren 1948 bis 1972 monumentale Wandarbeiten wie Wandmalereien, Sgraffiti, Mosaike und Glasfenster. Es gibt nach heutigem Kenntnisstand nur wenige erhaltene Sgraffiti von Gerster. Dieser Umstand macht die entdeckten Werke vom Ubierring neben ihrer künstlerischen Qualität und ihrem guten Zustand besonders bedeutsam. Sehr wichtig sind die Sgraffiti am Ubierring auch deshalb, weil der Künstler bekannt ist und es sich um Darstellungen handelt, die nie überstrichen wurden, was sonst häufig mit solchen Wandgestaltungen geschieht.

Das 1904 bis 1906 von Erwin Crones errichtete Rautenstrauch-Joest-Museum, dessen Haupttrakt im Zweiten Weltkrieg weitgehend intakt blieb, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zeitweise als Spielstätte der Kammerspiele Köln genutzt. Dazu wurden 1948 unter anderem im ersten Obergeschoss des Mittelbaus eine Drehbühne eingebaut sowie zur Verdunkelung des Saals die sieben Fensteröffnungen verschlossen und an der Fassade von Gerster gestaltet.

Als die ersten verbauten Fenster im 1. Obergeschoss nun geöffnet wurden, kamen in der Fassade die Wandkunstwerke Gersters zum Vorschein. Die sieben Darstellungen dürften um 1967 mit den Tuffsteinplatten verkleidet worden sein, da in dem Jahr das Rautenstrauch-Joest-Museum am Ubierring 45 seine Wiedereröffnung feierte. Seit 2008 hat das Museum seine Heimat im Kulturzentrum am Neumarkt.

Die künstlerisch bearbeiteten Wandflächen zeigen auf die Kammerspiele bezogene Motive: drei figürliche Darstellungen mit Symbolgestalten aus dem klassischen Drama, dem Tanz und der Komödie direkt über den drei Eingangsportalen sowie die Theaterstilleben in den seitlichen Fensterpaaren daneben. Auf die Fassade aufgebracht wurden sie sehr wahrscheinlich unter der Mitwirkung Studierender von Gerster, der von 1947 bis 1972 als Professor der Klasse für Wandmalerei und figürliche Komposition an den Kölner Werkschulen (heute TH Köln, Fachbereich "Kunst und Design") in der Nachbarschaft tätig war.

Otto Helmut Gerster

Quelle: LRP / Thomas Lehmkuhl


Die Kunstwerke werden nun fachkundig und behutsam in engster Abstimmung mit der städtischen Denkmalpflege sowie dem Landschaftsverband Rheinland weiter untersucht. Gemeinsam soll bis Ende März 2020 im Zuge der derzeit laufenden Fassadeninstandsetzung ein Konzept erarbeitet werden, wie möglichst alle sieben Kunstwerke erhalten, freigelegt und restauriert werden können.

Auf den Zeitplan für den Beginn des Schulbetriebs für die Oberstufe der IGIS nach den Sommerferien 2020 haben die Funde keinen Einfluss. Der Gebäudeteil, an dem sich die Sgraffiti befinden, wird erst in einem zweiten Bauabschnitt bearbeitet, nachdem die Schule den grössten Teil des Gebäudes in diesem Sommer bereits bezogen haben wird.

Hinweis an die Redaktionen:
Bisher konnten drei Sgraffiti freigelegt werden. Die beigefügten Fotos können Sie für Ihre Berichterstattung unter Nennung der Quelle gerne verwenden. Quelle: "LRP / Thomas Lehmkuhl". Frühestens Ende März werden die weiteren vier Sgraffiti zu sehen sein. Da die Fassade komplett mit Gerüst und Bauplanen verkleidet ist, sind die Kunstwerke derzeit von der Strasse aus nicht zu sehen.


Kommentar:
Der KulturRaum Altstadt - Köln hatte im Rahmen der Ausstellugsreihe "Dozenten und Meisterschüler der Kölner Werkschulen" Arbeiten von Erhard Schiller, Jürgen Hans Grümmer und W. Gies, Meisterschüler von Otto Helmut Gerster, gezeigt.

Zeile



Kölner Stadt-Anzeiger



Otto Piene

ZERO Künstler Otto Piene starb am 17.07.2014

Der Himmel war die Leinwand für Otto Piene,
sein Pinsel waren Flammen.
Er malte Bilder aus Rauch
und ließ Blumen aus Feuer entstehen.




ARTIKEL vom 18.07.2014 im Kölner Stadt-Anzeiger



Otto Piene - Foto: Stefan Falke
Otto Piene 2014 / Foto: Stefan Falke

Zeile



Otto Piene

Chronologie der 1966 in Köln in der Hohe Straße 124-126 am Wormland Haus entstandenen elektronisch gesteuerten kinetischen Lichtplastik "Licht und Bewegung"



Otto Piene - Foto: Jens Herrmann
Foto: Jens Herrmann

Zeile



Kölner Stadt-Anzeiger

Otto-Piene-Plastik

Das Feuerrad der Hohe Straße


Restaurierung von Otto Pienes "Licht und Bewegung" geht in entscheidende Phase - Kunstwerk auf der Hohe Straße soll sich bald wieder bewegen

Die Restaurierung von Otto Pienes Plastik "Licht und Bewegung" auf der Kölner Hohe Straße geht in entscheidende Phase. Bald soll sich die Plastik am Wormland-Haus wieder bewegen.

von Joachim Frank

ARTIKEL vom 29.7.2015 im Kölner Stadt-Anzeiger



Otto Piene
Foto: Jens Herrmann

Zeile



Kölner Stadt-Anzeiger

"Skulptur soll sich wieder drehen"

PIENE KUNSTWERK - Sponsoren finanzieren Reparatur - Initiative der Ex-Dombaumeisterin

von Joachim Frank


In die Kölner Kunst kommt Bewegung. Buchstäblich: Die technische Skulptur "Licht und Bewegung" von Otto Piene (1928 bis 2014) am Wormland-Haus auf der Hohe Straße soll nach jahrzehntelangem Stillstand wieder in Gang gesetzt werden. Die Theo-Wormland-Stiftung als Eigentümerin gab jetzt ihre Zustimmung zur Reparatur und anschließenden Inbetriebnahme. Stadtkonservator Thomas Werner hatte Pienes skulpturales Meisterwerk erst vor wenigen Wochen unter Denkmalschutz gestellt...

ARTIKEL vom 22.3.2015 im Kölner Stadt-Anzeiger



Otto Piene
Foto: Jens Herrmann

Zeile



Kölner Stadt-Anzeiger

Kein Licht und keine Bewegung

Wormland-Haus: Stiftung verhängt Reparatur-Stopp
"Überraschende und völlig unverständliche Entscheidung"

Von Joachim Frank

Kurz vor der Fertigstellung der Reparatur-Arbeiten an der kinetischen Skulptur "Licht und Bewegung" am Wormland-Haus an der Hohe Straße legt die Wormland-Stiftung das Projekt auf Eis. Sämtliche Bemühungen um Wiederinbetriebnahme des berühmten Kunstwerks von Otto Piene (1928 bis 2014) seien einzustellen, verlangte Stiftungsgeschäftsführer Peter Sachse in einer E-Mail vom 28. August an die Vorsitzende des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, Barbara Schock-Werner.

ARTIKEL vom 08.09.2015 im Kölner Stadt-Anzeiger




Otto Piene - Foto: Jens Herrmann
Foto: Jens Herrmann

Zeile


ALFRED LIMBACH: Alles Liebe oder was?
Limmi, wir vermissen Dich.

Alfred  Limbach / LIMBACH CONCEPT / DIE TEXTAGENTUR

" LIMMILYRICS " im Jahre 2017

Die Liebe, der Sex, die Vorspiele, Nachspiele und das Gewühle der Gefühle in 360 x 4 geilen Zeilen. Ein Gedichtsband, der eine Zeitung ist.


KUNST KIOSK

KUNST KIOSK
Antiquariat, Galerie, Textagentur
Auf dem Rothenberg 13 / Nähe Heumarkt
Köln Altstadt

Zeile


Goethe Faust I
Schauspiel mit Peter Vogt

Anfragen und Termine bitte an:
Art Concept Studio Köln e.V.
Volksgartenstr. 18
50677 Köln
Tel.: 0221 - 31 16 48
Fax: 0221 - 31 78 29
e.mail: faust@koeln.de

Spielplan


Peter Vogt präsentiert Goethe Faust I

Zeile

ARCHIV 2019
ARCHIV 2018
ARCHIV 2017
ARCHIV 2016
ARCHIV 2015
ARCHIV 2014
ARCHIV 2013
ARCHIV 2012
ARCHIV 2011
ARCHIV 2010